Johannes Mertens, M.A.
Vita
Johannes Mertens (er) ist externer Doktorand am Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen. Er studierte Soziale Arbeit (B.A.) im Bachelor sowie Klinische-therapteutische Soziale Arbeit (M.A.) im Master an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Theorien Sozialer Arbeit, kritischer Sozialwissenschaft, systemischen-klinischen Ansätzen sowie Fragen von Normativität, Daseinsbewältigung und sozialem Fortschritt. Er verfügt zudem über mehrjährige Praxis- und Leitungserfahrung im Sozial- und Gesundheitswesen und qualifizierte sich im Bereich systemischer Beratung (DGSF) weiter.
In seinem kumulativen Dissertationsprojekt untersucht er normative Figuren im Fachdiskurs Sozialer Arbeit. Im Zentrum stehen dichte ethische Begriffe wie Empowerment, Teilhabe, Würde, Neutralität, Resilienz und sozialer Fortschritt, die soziale Wirklichkeit zugleich beschreiben und bewerten. Die diskursanalytische Studie untersucht, wie solche Begriffskonzepte professionelle Deutungen und Handlungsorientierungen strukturieren und unter welchen Bedingungen kryptonormative Ambivalenzschließungen entstehen.
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